Marat Dickermann

Marat Dickermann

in Kiew (Ukraine) geboren, erhielt mit fünf Jahren den ersten Geigenunterricht. Er studierte bei  Prof. Jacob Targonskij in Riga und an der Musikhochschule in Kiew. Sein Spiel vervollkommnete er bei Prof. Abraham Stern. Meisterkurse bei Prof. David Oistrach und Prof. Juri Jankelewitsch. Nach Jahren intensiver solistischer und kammermusikalischer Tätigkeit emigrierte er 1978 nach Deutschland und entfaltete seitdem musikalische Aktivitäten vielfältigster Art. Sein künstlerisches Profil umfaßt das  kammermusikalische und solistische Konzertieren gleichermaßen.

Marat Dickermanns Repertoireschwerpunkte sind Werke jüdischer Komponisten. Solistische und kammermusikalische Auftritte führten ihn u. a. nach Berlin, Dresden, München, Hamburg, Frankfurt, Stuttgart, Hannover, Bremen, Weimar sowie in die Ukraine, nach Tschechien, Slowakei, Ungarn, Griechenland, Holland, Frankreich, Italien, England, Polen und Portugal.

Dazu kommen Aufnahmen beim Slowakischen Rundfunk, sowie bei den Deutschen Rundfunkanstalten: HR, MDR, SWR und Deutschlandfunk.

Marat Dickermann hat Werke von Barber, Gerschwin und Milhaud eingespielt; in der Reihe „Musik aus Theresienstadt“ hat er eine CD mit Werken von Hans Krasa produziert. 1997 ist die Einspielung von Streichquartetten des verfolgten russischen Avantgardisten, Nikolaj Roslavez, erschienen. Die Aufnahme „Hebräische Melodie“ mit Werken von Joseph Achron, Joseph  Kaminski, Alexander Weprik, Joachim Stutschewski, Lasare Saminski und Julius Engel für Violine und Klavier (mit Monica Gutman-Klavier) ist 2009 erschienen.  

Primarius des Adorno – Quartetts Frankfurt sowie Mitglied des „Trio Chagall“(Klaviertrio).